Informationen zur ISO 27001 Zertifizierung

Informationssicherheit ist in der modernen Geschäftswelt nicht mehr weg zu denken, beruhen doch die Mehrzahl aller Dienste auf der sicheren Verarbeitung von Informationen. Ein Verlust der Vertraulichkeit, Integrität oder der Verfügbarkeit können schnell geschäftskritisch und rufschädigend werden.

ISO 27001 Zertifizierung

Kurzeinführung ISO 27001:

Im Rahmen einer ISO 27001 Zertifizierung wird ein dokumentiertes Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) eingeführt, welches ihren Mitarbeitern klare Vorgehensweisen und Maßnahmen an die Hand gibt um die Informationssicherheit im Unternehmen zu verbessern und langfristig zu stärken. Das ISMS nach ISO 27001 beachtet die Risiken, die auf ihre Geschäftsprozesse wirken. Die entsprechenden Maßnahmen werden auf Basis dieser Risikoanalyse umgesetzt.

In unserer mehrteiligen Reihe zum Thema Informationssicherheit auf Basis von ISO 27001, werden wir unterschiedlichste Fragestellungen betrachten und diese in einzelnen, in sich abegschlossenen Artikeln, betrachten.

Die bisher vorhandenen und/oder geplanten Artikel finden Sie hier:

Gerne beantworten wir auch ihre Fragen zu einer ISO 27001 Zertifizierung, lassen Sie uns diese einfach wissen, gerne als Kommentar oder direkt über unser Kontaktformular

 

Windows XP nach dem Supportende durch Microsoft weiternutzen?

Der Support für Windows XP wird am 8.4.2014, nach nunmehr 12 Jahren, durch Microsoft eingestellt.

Microsoft Windows XP Supportende

Windows XP ist auch weiterhin in vielen Haushalten und Unternehmen noch aktiv im Einsatz und wird sehr wahrscheinlich nach dem 8. April zu einem beachtlichen Sicherheitsproblem. Wir gehen davon aus, dass Angreifer bereits die fertigen Kits, Würmer und Trojaner in der Schublade haben, aber auf das Supportende warten, denn ab diesem Tag gibt es durch Microsoft keinerlei Support mehr, weder kostenlos, noch bezahlt. Es werden ab diesem Zeitpunkt keinerlei Sicherheitsupdates mehr zur Verfügung gestellt, sprich Sicherheitslücken, die ab dem 9. April entdeckt werden, bleiben offen! 

Zwar ist dieses Risiko im Moment nur in der Theorie existent, aber wir gehen davon aus, dass es nur kurze Zeit dauern wird, bis die noch über 20% Windows XP Installationen (Stand Ende September 2013), die Microsoft auf immernoch hohe 13% bis zum Stichtag drücken will, Ziel von massive Angriffen werden. Bedenkt man dass sich Microsoft offizieller Zahlen bedient und Windows XP eines der beliebtesten Betriebssysteme des Schwarzmarktes war, dürfte die Zahl der Installationen sicher immernoch bei rund 20% liegen - für Angreifer ist dies eine Goldgrube, denn ihre Schadsoftware fällt im Idealfall nicht mal auf, da die meisten Hersteller von Anti-Viren Software den Support für XP-Installationen bereits eingestellt haben oder zum Microsoft-Stichtag ebenfalls einstellen.

Sollten Sie im Unternehmensumfeld XP-Installationen betreiben, so ist es allerhöchste Zeit aktiv zu werden und die Systeme zu migrieren oder stillzulegen, um nicht grob fahrlässig Opfer eines Angriffes zu werden, bei dem ihn niemand mehr helfen kann, weil es keine Patches für entdeckte Lücken geben wird!

Microsoft stellt betroffenen Anwendern und Administratoren eine Informationesseite zur Verfügung, auf der man die möglichen Optionen sowohl für Windows XP, als auch für Office 2003, welches zum gleichen Zeitpunkt eingestellt wird, nachlesen kann.

Gerade im privaten Umfeld lohnt sich bei einem Rechner, der noch mit Windows XP läuft, ein Blick über den Tellerrand. Auf der tendenziell älteren Hardware könnte eine geeignete Linux-Distribution mit schlankem Window-Manager zu einem zweiten Leben als Surf-PC verhelfen. Eine Übersicht über beliebte Distributionen findet man auf Distrowatch.com.

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